Pressemitteilung  KontextMaps Knowledge Vault / VivaTech 2026

Stanford Studie: KI halluziniert in 5888 % der Flle - auf der VivaTech zeigt Kontextlab den Ausweg. Fr Menschen gemacht, von KI genutzt: KontextMaps Knowledge Vault startet auf der VivaTech. Neu: KAIA und MCP-Server."

Wissen, das Menschen verstehen und an das sich KI hlt: KontextMaps stellt den KontextMaps Knowledge Vault auf der VivaTech 2026 vor

Wenn eine KI z.B. im Compliance-Kontext eine Vorschrift erfindet drohen Audits, Strafen und Haftung. Wie oft das passiert, wurde an der Stanford University gemessen: Bei juristischen Abfragen halluzinieren KIs in 58 bis 88 Prozent der Flle. Die Kontextlab GmbH zeigt auf der VivaTech in Paris (17.20. Juni), wie Organisationen das Problem in den Griff bekommen: Eine kuratierte KontextMap wird zur sicheren Informationsquelle, einem Knowledge Vault. Darin steckt geprftes Wissen, das stimmen muss. KontextMaps gibt es seit 10 Jahren und sind in erster Linie fr Menschen gemacht: damit komplexe Themen besser und nachhaltig verstanden werden. Dieselbe Struktur verhindert auch, dass KI-Assistenten raten. Das gilt nicht nur fr Compliance Themen: Weisungen, Strategie, On- und Offboarding. Fr Wissen, das verlsslich ankommen muss.

Das Problem: KI rt, auch mit teurem RAG-Systemen
Sprachmodelle antworten aufgrund von Wahrscheinlichkeitsberechnungen, nicht nach Kontext und Wissen. Selbst spezialisierte RAG-Systeme, in die Unternehmen derzeit investieren, lsen das Problem nicht: Eine Stanford-Folgestudie ma bei juristischen KI-Recherche-Tools Halluzinationsraten von 17 bis 33 Prozent. Selbst die neuesten Graph-RAG-Systeme zeigen Lcken. EY warnt: Ein Modell, das eine Vorschrift erfindet oder ein Rechtsprinzip falsch wiedergibt, gefhrdet die Compliance. Im August 2026 erhht der EU AI Act mit seiner nchsten Stufe den Druck zustzlich. 

Der Ansatz: Struktur statt Flietext
Eine Landkarte zeigt eine Region auf einen Blick. Ein Flietext ber dieselbe Region schafft das nicht. Nach diesem Prinzip funktionieren KontextMaps: interaktive Wissenskarten, die berblick und Details zugleich zeigen. Die Wirkung ist belegt: eine Metaanalyse ber 142 Studien mit rund 11.800 Lernenden zeigt, dass strukturierte Wissenskarten Verstndnis und Erinnern deutlich verbessern (Effektstrke g = 0,58). Der Grund liegt in der Form: Eine Karte liefert Information ber zwei Kanle gleichzeitig, sprachlich und visuell-rumlich. Zusammenhnge werden sichtbar, statt im Flietext zu verschwinden. Dieselbe Struktur hilft auch der KI: Sie bekommt ein Gerst, an dem sie sich orientiert, statt zu raten. Die Lcken, die vorher mit Wahrscheinlichkeiten gefllt wurden, gibt es nicht.

Neu auf der VivaTech: zwei Bausteine
KAIA, die KI-Assistentin fr die KontextMaps Themenkarten-Erstellung. Was bisher Tage bis Wochen redaktioneller Arbeit kostete, geht jetzt in wenigen Stunden. Damit rechnen sich KontextMaps auch fr Themen, bei denen der Aufwand bisher noch zu hoch war.
Ein MCP-Server verbindet KontextMaps mit jeder KI. ber das Model Context Protocol greifen KI-Assistenten strukturiert und auditierbar auf kuratierte KontextMaps zu. Jede Antwort lsst sich auf die geprfte Quelle zurckfhren und verweist auf die relevante Stelle auf der Wissenskarte. Technisch entspricht das einem Graph-RAG fr kritische Themen, kommt aber ohne IT-Projekt aus.

Im Einsatz: Compliance bei einem Schweizer Pharmakonzern
Unter anderen nutzt ein Schweizer Pharmakonzern die Kombination bereits. Die interne KI hatte Zugriff auf fast alle Unternehmensdaten, lieferte aber wegen der notwendigen Guardrails kaum verwertbare Antworten auf Compliance-Fragen. Seit der MCP-Anbindung der KontextMaps lassen sich die Antworten auf eine geprfte Quelle zurckfhren und die Fragenden bekommen, was keine Chat-Antwort liefert: den vollen berblick und die Zusammenhnge auf der Themenkarte.

Zitat Julia Scholz-Kberlein, Mitgrnderin, CEO
Wissen muss heute zwei Dinge gleichzeitig leisten: fr Menschen verstndlich sein und fr Maschinen verwertbar. Natrlich fr beide fehlerfrei. KontextMaps trennen das nicht in zwei Systeme auf. Beides liegt in einem Knowledge Vault, einer Quelle, auf die sich Menschen und KI gleichermaen verlassen knnen."

Pilotprogramm: KontextMaps Knowledge Vault Bootcamp
Zum Start begleiten die Kontextlab Grnder persnlich: Ein kritisches Wissensgebiet wird gemeinsam als KontextMap aufgebaut und an die KI-Assistenten angebunden. Mit Schulung, Testzugang und intensivem Support. Die Pltze sind begrenzt.
Warteliste: https://www.kontextmaps.com/lp-vivatech-2026/ 


Kontextlab auf der VivaTech 2026: 
Deutschland-Pavillon, PAVILLON7 BOOTH 3F29, Stand-Tag Freitag, 19. Juni 2026 

Kontextlab GmbH | +491759590463 | bernhard@kontextlab.com | Pressematerial: kontextmaps.com/press




ber Kontextlab
Die Kontextlab GmbH, 2015 von Julia Scholz-Kberlein, Erich Seifert und Bernhard Scholz gegrndet, entwickelte KontextMaps: eine Plattform, mit der interaktive Wissenskarten, die berblick und Details gleichzeitig zeigt, erstellt werden knnen. Aus dem preisgekrnten Themenmagazin Der Kontext" entstand die heutige Plattform. Kunden sind u. a. die Thieme Gruppe, die Universitt Zrich, das Europische Parlament (STOA), PORR AG, Swisscom, Galenica und die Stdte Winterthur und Lneburg. KontextMaps luft DSGVO-konform auf Servern in Deutschland. Auszeichnungen: VisionAward (2017), Kultur- und Kreativpiloten Deutschland" der Bundesregierung (2019), Award of Excellence beim European Digital Publishing Award.

Beispiele ffentlich zugnglicher Mappings:
EU Parlament, STOA, 5G
EU Parlament, STOA, Alternative Proteins 
Stadt Winterthur, Legislaturprogramm 
Universitt Zrich, Finanzglobus
 
Quellen:
Wissenskarten und Lernwirkung:
Metaanalyse, 142 Effektgren, g = 0,58: https://link.springer.com/article/10.1007/s10648-017-9403-9

Nesbit & Adesope (2006), Knowledge Maps: https://www.sfu.ca/~jcnesbit/research/NesbitAdesope2006.pdf

Kognitive Last ber verbalen und visuellen Kanal: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8788906/

KI-Halluzinationen und Compliance-Risiko:
EY, Managing Hallucination Risk (mit EU AI Act): https://www.ey.com/content/dam/ey-unified-site/ey-com/en-gl/technical/documents/ey-gl-managing-hallucination-risk-in-llm-deployments-01-26.pdf

Dahl et al. (2024), Large Legal Fictions", Journal of Legal Analysis  Halluzinationsraten 5888 %: https://arxiv.org/abs/2401.01301 

Magesh et al. (2024/2025), Hallucination-Free?", Journal of Empirical Legal Studies  RAG-Tools 1733 %: https://arxiv.org/abs/2405.20362

Statistik-bersicht (Stanford-Zahlen, RAG-Restfehler): https://sqmagazine.co.uk/llm-hallucination-statistics/
